Legacy-Systeme bremsen Banken und Versicherungen aus
Die Finanzbranche steht an einem kritischen Wendepunkt. Banken und Versicherungen wissen seit Jahren, dass ihre Kernsysteme nicht mehr zeitgemäss sind. Dennoch hängen viele Institute weiterhin an Legacy-IT, die auf Stabilität statt auf Agilität ausgelegt ist. Was früher als Wettbewerbsvorteil galt, entwickelt sich heute zu einem strategischen Risiko.
Der Druck kommt dabei nicht nur aus dem Markt, sondern vorallem von regulatorischer Seite. Neue und sich stetig verscharrende Anforderungen im Bereich KYC (Know Your Customer), Geldwäschereiprävention und Risikomanagement lassen sich mit manuellen Prozessen und fragmentierten Systemen kaum mehr effizient abbilden.
Gleichzeitig entsteht mit der e-ID eine historische Chance: Wer jetzt handelt, kann regulatorische Pflichten endlich vollständig digital, automatisiert und kundenfreundlich umsetzen. Wer zögert, riskiert, den Anschluss zu verlieren.
Regulatorischer Druck trifft auf veraltete Systeme
Insbesondere Hochrisikoprofile müssen gemäss regulatorischen Vorgaben regelmässig überprüft und aktualisiert werden. In vielen Banken und Versicherungen geschieht dies noch immer manuell durch periodische Abfragen per E-Mail oder Brief. Dadurch entstehen Medienbrüche zwischen Front-, Middle- und Backoffice und es werden manuelle Prüfungen, Dokumentationen und Nachverfolgungen nötig. Diese Vorgehensweise ist nicht nur kostenintensiv, sondern auch fehleranfällig. Jede manuelle Interaktion erhöht das operative Risiko. Das eigentliche Problem liegt jedoch tiefer: Legacy-Systeme sind nicht dafür gebaut, regulatorische Dynamik abzubilden, weil sie auf Stabilität und lange Laufzeitenaus gelegt wurden, nicht auf permanente Veränderung. Prozesse sind oft starr im System verankert, Anpassungen erfordern aufwendige Releases und lange Abstimmungen. Integrationen mit externen Diensten wie e‑ID oder modernen KYC-Lösungen sind nur eingeschränkt möglich, da Schnittstellen fehlen oder nur über Batch-Prozesse funktionieren.
KYC automatisieren: vom Pflichtprogramm zum strategischen Hebel
Dabei ist die technologische Grundlage längst vorhanden. Moderne KYC-Prozesse lassen sich heute vollständig digitalisieren:
- Identifikation und Re-Identifikation erfolgen automatisiert
- Risikoprofile werden kontinuierlich aktualisiert
- Hochrisikokunden werden regelbasiert und zeitgesteuert erneut abgefragt
- Alle Schritte sind revisionssicher dokumentiert
In Kombination mit der e-ID wird dieser Prozess nicht nur effizienter, sondern auch deutlich nutzerfreundlicher. Kundinnen und Kunden müssen sich nicht mehr wiederholt identifizieren oder Dokumente einreichen – und Institute behalten dennoch jederzeit die volle regulatorische Kontrolle.
Der entscheidende Punkt: KYC wird durch die Digitalisierung nicht mehr nur eine regulatorische Pflicht, sondern ein strategischer Hebel. Wer KYC automatisiert, reduziert Kosten, minimiert Risiken und verbessert gleichzeitig das Kundenerlebnis.
Die Chance der e-ID gilt es zu nutzen
Viele Finanzinstitute unterschätzen aktuell, wie schnell sich der Markt bewegt. FinTechs und digitale Versicherer bauen ihre Prozesse von Grund auf digital. Sie kennen keine Altlasten, keine Medienbrüche, keine manuellen Workarounds. Traditionelle Banken und Versicherungen hingegen stehen am Scheideweg: Entweder sie modernisieren jetzt ihre Systeme und Prozesse oder sie riskieren vom Markt verdrängt zu werden. Diese bittere Wahrheit geht jedoch Hand in Hand mit einer einmaligen Gelegenheit: der e-ID. Deren Einführung markiert den perfekten Zeitpunkt, das längst überfällige Thema anzugehen. Statt ihre regulatorischen Anforderungen punktuell und notgedrungen in bestehende Legacy-Prozesse einzubauen, können Institute diesen Moment nutzen, um ihre Identität- und KYC-Prozesse ganzheitlich zu modernisieren.
Die Lösung ist bereits da
Mit der Digital Trust Platform (DTP) von mesoneer steht Banken und Versicherungen eine einsatzbereite Lösung zur Verfügung, um genau diese Herausforderungen zu adressieren.
Die DTP ermöglicht:
- vollautomatisierte KYC- und Re-KYC-Prozesse
- digitale Identifikation auf Basis der e-ID regelbasierte
- Abfragen für Hochrisikoprofile nahtlose
- Integration in bestehende Systemlandschaften
Das Entscheidende: Die Technologie ist bereit. Es braucht keine jahrelangen Transformationsprojekte. Die DTP lässt sich gezielt dort einsetzen, wo Legacy-Systeme an ihre Grenzen stossen und schafft sofort messbaren Mehrwert.
Frequently asked questions
Jetzt KYC-Prozesse neu denken
Nutzen Sie die Vorteile der e-ID und verwandeln Siegesetzliche Anforderungen in einen echten Wettbewerbsvorteil. Sprechen Sie mituns und erfahren Sie, wie Sie mit der Digital Trust Platform Ihre KYC-Prozesseautomatisieren und Risiken minimieren können.
Ähnliche Artikel




